Babypflege

Zum Thema Babypflege gibt es viele Meinungen. Viele Experten, die mit mehr oder weniger grundiertem Fachwissen Rat geben. Als Mutter zweier Kinder habe ich immer versucht mit kühlem Kopf und gesundem Bauchgefühl an das Thema heran zu gehen. Ich sehe die Haut meiner Kinder auch als Spiegel ihrer Entwicklung. Rat geholt habe ich mir nur von meiner Hebamme und der Kinderärztin. Ansonsten verfolgte ich den Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Doch die Pflege der Kinder ändert sich mit zunehmendem Alter. Nach den ersten Säuglingsmonaten beginnt der Zahnungsprozess. Mit ihm kommen neue Anforderungen. Zu Hause und unterwegs.

Zwischen zwei bis vier Jahre pflegt man den Windelpo des Kindes. Immer nach bestem Wissen und Gewissen. Zahlreiche Windeln werden zu Hause und unterwegs gewechselt. Nach ein paar Wochen bin ich von Waschlappen und Wasser auf Feuchttücher umgestiegen. Produkte wie die mamia Baby-Pflegetücher sind aus meinem Pflegealltag nicht mehr weg zu denken. Besonders wenn das Baby Zähne bekommt. Denn mit jedem kleinen Zahn wird auch die Verdauung meiner Kinder durcheinander geschüttelt. Dankbar greife ich dann zum Feuchttuch.

Unterwegs habe ich meinen Kindern schon an abenteuerlichen Plätzen frische Windeln gemacht. Wichtig war nur, immer meine eigene Wickelunterlage dabei zu haben. Feuchttücher, kleine Mülltüten und antibakterielle Feuchttücher sind ebenso nützliche Begleiter. Denn nicht immer ist ein Waschbecken zum Hände waschen in der Nähe. Tübchen mit diversen Pflegecremes oder Balsam für verstopfte Schnupfennasen finden sich auch in meiner Wickeltasche. Obwohl ich ein großer Freund von Wickeltaschen bin, kann jede Handtasche oder Rucksack den gleichen Job übernehmen.

Babys brauchen direkt nach der Geburt nicht viel Pflege. Das ist bekannt. Doch der kleine Körper entwickelt sich. Gerade bei meiner Tochter waren die häufig diskutierten Wachstumsphasen förmlich an der Haut abzulesen. Anfangs stand mir meine Hebamme zur Seite. Doch die ersten Zähne rüttelten den kleinen Körper durcheinander. Bei meiner Tochter kamen noch extrem trockene Hautstellen hinzu. Der Besuch beim Kinderarzt beruhigte mich. Doch die helfende Lotion fand ich erst nach einem Gespräch in unserem damaligen Babykurs. Eine andere Mutter empfahl mir ein Produkt aus der Apotheke. Das zeigt mir zum einen, dass der Austausch unter Müttern wertvoller ist, als mancher Produkttest. Zum anderen ist jede Babyhaut anders und nicht jedes Produkt hilft jedem Baby.

Die Haut meiner Kinder geht natürlich auch durch die Jahreszeiten. Bei der Sonnenpflege allein kann man sich als Mutter ganze Bücher an Fachwissen durchlesen. Ich denke, jede Mutter kennt die Haut ihrer Kinder am besten. Mit wachem Auge blickt man jeden Tag darauf. Genauso wach und überlegt sollte die passende Sonnencreme ausgewählt, Badezusätze oder Lippenpflege für die kalte Winterluft gekauft werden. Wir baden gerne, um das Wohlbefinden zu steigern. Sei es ein Erkältungsbad gegen den Schnupfen, oder schlicht schaumiger Spaß, um den kleinen Körper von Zahnungsschmerzen abzulenken.

 

Kommentare

Bisher keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar